All­ge­mei­ne Geschäftsbedingungen

 

Verkaufs‑, Lie­fe­rungs- und Zah­lungs­be­din­gun­gen der Tin­Tec GmbH

 

I. An­ge­bo­te

1. Un­se­re An­ge­bo­te sind frei­blei­bend. Ab­schlüs­se und Ver­ein­ba­run­gen wer­den erst durch un­se­re schrift­li­che Be­stä­ti­gung verbindlich.

2. Än­de­run­gen und/oder Er­gän­zun­gen die­ser Be­din­gun­gen sind nur bei Vor­lie­gen ei­ner schrift­li­chen Ver­ein­ba­rung wirksam.

3. Die­se Be­din­gun­gen gel­ten auch für al­le in Zu­kunft mit uns ge­tä­tig­ten Ab­schlüs­se, Ver­ein­ba­run­gen, Lie­fe­run­gen, Leis­tun­gen und Be­ra­tun­gen. Den Ein­kaufs­be­din­gun­gen des Käu­fers wird von uns hier­mit wi­der­spro­chen. Sie wer­den auch dann nicht an­er­kannt, wenn wir Ih­nen nicht noch­mals nach Ein­gang bei uns aus­drück­lich wi­der­spre­chen. Spä­tes­tens mit der Ent­ge­gen­nah­me der Wa­re gel­ten die­se Ver­kaufs­be­din­gun­gen als an­ge­nom­men. Än­de­run­gen und/oder Er­gän­zun­gen die­ser Be­din­gun­gen sind nur bei Vor­lie­gen ei­ner schrift­li­chen Ver­ein­ba­rung wirksam.

4. In Er­gän­zung die­ser Be­din­gun­gen gel­ten für mit­ge­lie­fer­te Fremd­fa­bri­ka­te, die zur Kom­plet­tie­rung un­se­res An­ge­bo­tes und Lie­fer­um­fan­ges die­nen, die Ver­kaufs- und Lie­fe­rungs­be­din­gun­gen der Vor­lie­fe­ran­ten. Die be­tref­fen­den Be­din­gun­gen stel­len wir auf Wunsch zur Verfügung.

5. Nicht­an­er­ken­nung von ab­wei­chen­den Auf­trags­be­stä­ti­gun­gen und Rech­nun­gen muss in­ner­halb 14 Ta­gen schrift­lich er­fol­gen. Die Nicht­an­er­ken­nung von Rech­nun­gen ent­bin­det nicht von der Zahlungsverpflichtung.

6. Die in Pro­spek­ten, Ka­ta­lo­gen, Rund­schrei­ben, An­zei­gen, Preis­lis­ten oder in den zum An­ge­bot ge­hö­ren­den Un­ter­la­gen ent­hal­te­nen An­ga­ben, Zeich­nun­gen, Ab­bil­dun­gen, tech­ni­schen Da­ten, Gewichts‑, Maß- und Leis­tungs­be­schrei­bun­gen sind un­ver­bind­lich, so­weit sie nicht in der Auf­trags­be­stä­ti­gung aus­drück­lich als ver­bind­lich be­zeich­net sind.

  

II. Um­fang der Lie­fe­rung und Lieferzeit

1. Für den Um­fang der Lie­fe­rung ist un­se­re schrift­li­che Auf­trags­be­stä­ti­gung maß­ge­bend. Im Fal­le un­se­res An­ge­bo­tes mit zeit­li­cher Bin­dung und frist­ge­mä­ßer An­nah­me das An­ge­bot, so­fern kei­ne recht­zei­ti­ge Auf­trags­be­stä­ti­gung vorliegt.

2. Die Lie­fer­zeit­an­ga­ben sind stets nur an­nä­hernd und un­ver­bind­lich. Ha­ben wir die Lie­fer­zeit in der Auf­trags­be­stä­ti­gung aus­drück­lich als ver­bind­lich zu­ge­sagt, so be­ginnt die Lie­fer­frist erst nach Klä­rung al­ler Ein­zel­hei­ten für die Aus­füh­rung des Auftrages.

3. Die Lie­fer­frist ist ein­ge­hal­ten, wenn bis zu ih­rem Ab­lauf die Wa­re das Werk oder La­ger ver­las­sen hat oder die Ver­sand­be­reit­schaft mit­ge­teilt ist. Ruft der Käu­fer ver­sand­fer­tig ge­mel­de­te Wa­re nicht so­fort ab, so wer­den ihm, be­gin­nend ei­nen Mo­nat nach An­zei­ge der Ver­sand­be­reit­schaft, die Wa­ren in Rech­nung ge­stellt und die durch die La­ge­rung ent­stan­de­nen Kos­ten, bei La­ge­rung in un­se­rem Werk min­des­tens je­doch 1. v. H. des Rech­nungs­be­tra­ges für je­den Mo­nat be­rech­net. Wir sind auch be­rech­tigt, nach Set­zung und frucht­lo­sem Ver­lauf ei­ner an­ge­mes­sen Frist, an­der­wei­tig über den Lie­fer­ge­gen­stand zu ver­fü­gen und den Käu­fer mit an­ge­mes­sen ver­län­ger­ter Frist zu beliefern.

4. Die Lie­fer­zeit ver­län­gert sich an­ge­mes­sen bei Maß­nah­men im Rah­men von Ar­beits­kämp­fen, ins­be­son­de­re Streik und Aus­sper­rung so­wie beim Ein­tritt un­vor­her­ge­se­he­ner Hin­der­nis­se, die au­ßer­halb un­se­res Wil­lens lie­gen, so­weit Wa­ren von er­heb­li­chem Ein­fluß sind. Dies gilt auch wenn die Um­stän­de bei Un­ter­lie­fe­ran­ten eintreten.

Die vor­be­zeich­ne­ten Um­stän­de sind auch dann von uns nicht zu ver­tre­ten, wenn sie wäh­rend ei­nes be­reits vor­lie­gen­den Ver­zu­ges ent­ste­hen. Be­ginn und En­de der­ar­ti­ger Hin­der­nis­se wer­den wir in wich­ti­gen Fäl­len dem Käu­fer bald­mög­lichst mitteilen.

5. Die Ein­hal­tung der Lie­fer­frist setzt die Er­fül­lung der Ver­trags­pflich­ten des Käu­fers voraus.

III. Preis und Zahlung

1. Die Be­rech­nung er­folgt man­gels be­son­de­rer Ver­ein­ba­rung zu den am Ta­ge der Lie­fe­rung gül­ti­gen Prei­sen ab Werk, je­doch aus­schließ­lich Ver­pa­ckung, Fracht, Por­to und Trans­port­ver­si­che­rung. Zu den Prei­sen kommt die Um­satz­steu­er in der je­wei­li­gen ge­setz­li­chen Hö­he hin­zu. Ver­pa­ckung wird zum Selbst­kos­ten­preis zu­züg­lich Um­satz­steu­er in Rech­nung gestellt.

An­de­re Da­ten wer­den au­to­ma­tisch beim Be­such der Web­site durch un­se­re IT-Sys­te­me er­fasst. Das sind vor al­lem tech­ni­sche Da­ten (z. B. In­ter­net­brow­ser, Be­triebs­sys­tem oder Uhr­zeit des Sei­ten­auf­rufs). Die Er­fas­sung die­ser Da­ten er­folgt au­to­ma­tisch, so­bald Sie die­se Web­site betreten.

2. Rech­nun­gen sind, so­fern nicht an­ders ver­ein­bart, grund­sätz­lich so­fort durch Bank­über­wei­sun­gen und oh­ne Ab­zug zahl­bar, un­ab­hän­gig vom Emp­fang der Wa­re. Auf­rech­nun­gen und Zu­rück­hal­tun­gen we­gen un­ge­klär­ter Män­gel­rü­gen oder Scha­den­er­satz­an­sprü­chen sind nicht zu­läs­sig. Die An­nah­me der Zah­lung durch Wech­sel oder Kun­den­ri­mes­se er­folgt un­ter Vor­be­halt. Soll­te sich die Ver­mö­gens­la­ge des Käu­fers bzw. Ak­zep­t­an­ten ver­schlech­tert ha­ben bzw. hin­ter­her ei­ne un­güns­ti­ge Aus­kunft ein­ge­hen, so ist der Ver­käu­fer be­rech­tigt, ge­gen Rück­ga­be des Wech­sels so­fort ei­ne aus­rei­chen­de Si­cher­heit für den wech­sel­mä­ßi­gen Re­gress­an­spruch zu for­dern. Bei ver­spä­te­ter Zah­lung wer­den vom Ta­ge der Fäl­lig­keit ab Ver­zugs­zin­sen in Hö­he von 4% über dem je­wei­li­gen Bun­des­bank­dis­kont­satz berechnet.

3. Un­se­re Lie­fer­pflicht setzt die un­be­ding­te Kre­dit­wür­dig­keit des Käu­fers vor­aus. Bei even­tu­ell von uns an­ge­nom­me­nen Zes­sio­nen gilt un­se­re For­de­rung be­rech­tigt, Si­cher­heits­leis­tun­gen zu ver­lan­gen oder von un­se­ren Leis­tungs­ver­pflich­tun­gen zu­rück­zu­tre­ten, oh­ne dass dem Käu­fer ein Recht auf Scha­den­er­satz zu­steht. Auch wird der Kauf­preis für be­reits ge­lie­fer­te Wa­re so­fort fäl­lig. Die noch nicht ab­ge­nom­me­ne Wa­re kann von uns zu­rück­ge­ru­fen werden. 

4. Zah­lun­gen sind nur an uns di­rekt zu leis­ten. Be­stehen meh­re­re Ver­trags­ver­hält­nis­se, so kön­nen wir vom Käu­fer ge­leis­te­te Zah­lun­gen nach un­se­rem Er­mes­sen anrechnen.

5. Die Zu­rück­hal­tung von Zah­lun­gen oder Auf­rech­nun­gen, we­gen et­wai­ger von uns be­strit­te­nen und nicht rechts­kräf­tig fest­ge­stell­ter Ge­gen­an­sprü­che des Käu­fers, ist nicht statthaft.

6. Rück­ga­ben ge­lie­fer­ter Wa­ren dür­fen nur er­fol­gen, so­fern ein schrift­li­ches Ein­ver­ständ­nis un­se­rer­seits vor­liegt. Für al­le Wa­ren­rück­lie­fe­run­gen die nicht durch Män­gel be­dingt sind und von uns oh­ne Be­stehen ei­ner Rechts­ver­pflich­tung zu­rück­ge­nom­men wer­den, kön­nen auch bei ein­wand­frei­em Zu­stand zum Zeit­punkt des Rück­hal­tens nur mit höchs­tens 80% des ur­sprüng­li­chen Rech­nungs­net­to­wer­tes gut­ge­schrie­ben wer­den, be­schä­dig­te Tei­le und Son­der­an­fer­ti­gun­gen nur mit dem Schrottwert.

IV. Ver­wie­gung, Ge­wicht und Lieferung

1. Maß­ge­bend für die Be­rech­nung ist das Ab­gangs­ge­wicht, wel­ches vom Ver­käu­fer oder sei­nem Be­auf­trag­ten an dem Ort fest­ge­stellt wird, von dem aus tat­säch­lich die Lie­fe­rung erfolgt.

V. Ab­ruf­frist 

1. Als Ab­ruf­frist gilt der zwi­schen dem Ver­käu­fer und uns ver­ein­bar­te Zeitraum.

2. Er­folgt der Ab­ruf nicht in­ner­halb des ver­ein­bar­ten Zeit­rau­mes, so steht uns nach Fest­set­zung ei­ner an­ge­mes­se­nen Nach­frist frei, die Lie­fe­rung und Be­rech­nung durch­zu­füh­ren oder aber vom Kauf­ver­trag zu­rück­zu­tre­ten und ge­ge­be­nen­falls ei­nen An­spruch auf Scha­den­er­satz zu fordern.

VI. Ver­sand, Trans­port­be­häl­ter, Ge­fah­ren­über­gang und Entgegennahme

1. Soll­ten wir fest­stel­len, dass der bzw. die Trans­port­be­häl­ter oder Pa­let­ten nicht mehr ver­wend­bar oder ver­lo­ren ge­gan­gen sind, dann wer­den die Wie­der­be­schaf­fungs­kos­ten dem Wa­ren­emp­fän­ger in Rech­nung gestellt.

2. Die Ge­fahr geht bei Ver­sand spä­tes­tens mit der Ab­sen­dung der Lie­fer­tei­le auf den Käu­fer über, und zwar auch dann, wenn Teil­lie­fe­run­gen er­fol­gen oder wir noch an­de­re Leis­tun­gen, z. B. die Ver­sen­dungs- oder An­fuhr­kos­ten über­nom­men ha­ben, wo­bei wir uns die Ver­sand­art, so­weit die­ses nicht aus­drück­lich ver­ein­bart ist, vor­be­hal­ten. Auf Wunsch des Be­stel­lers wird auf sei­ne Kos­ten die Sen­dung von uns ge­gen Trans­port­schä­den so­wie ver­si­cher­ba­re Ri­si­ken ver­si­chert. 

3. Ver­zö­gert sich der Ver­sand in­fol­ge Um­stän­den, die der Käu­fer zu ver­tre­ten hat, so geht die Ge­fahr vom Ta­ge der Ver­sand­be­reit­schaft ab auf den Käu­fer über, je­doch sind wir ver­pflich­tet, auf Wunsch und Kos­ten des Käu­fers die Ver­si­che­run­gen zu be­wir­ken, die die­ser verlangt.

4. Teil­lie­fe­run­gen sind zu­läs­sig.  

VII. Ei­gen­tums­vor­be­halt, Ver­ar­bei­ter­klau­sel und Vorausabtretung

1. Bis zur völ­li­gen Be­zah­lung des Kauf­prei­ses ein­schließ­lich al­ler Ne­ben­kos­ten, bei Hin­ga­be von Wech­seln oder Schecks bis zu de­ren voll­stän­di­gen Bar­ein­lö­sung, bei bar­geld­lo­ser Zah­lung bis zur vor­be­halt­lo­sen Gut­schrift auf un­ser Kon­to, blei­ben die ge­lie­fer­ten Wa­ren un­ser Ei­gen­tum (Vor­be­halts­wa­re). Das Ei­gen­tum geht erst dann auf den Käu­fer über, wenn sei­ne ge­sam­ten Ver­bind­lich­kei­ten aus un­se­ren Wa­ren­lie­fe­run­gen ge­tilgt sind, d.h. al­so nicht nur zur Bar­zah­lung der aus der Lie­fe­rung der Wa­ren ent­stan­de­nen kon­kre­ten Kauf­preis­for­de­rung, son­dern bis zur Er­fül­lung al­ler Ver­bind­lich­kei­ten aus der Geschäftsverbindung.

2. Wird die un­ter Ei­gen­tums­vor­be­halt ge­lie­fer­te Wa­re (Vor­be­halts­wa­re), gleich in wel­chem Zu­stand, vom Käu­fer wei­ter­ver­äu­ßert, so tritt der Käu­fer hier­mit schon jetzt die für ihn aus die­ser Ver­äu­ße­rung ent­ste­hen­den For­de­run­gen ge­gen sei­ne Ab­neh­mer oder Drit­te mit al­len Ne­ben­rech­ten bis zur völ­li­gen Til­gung sei­ner Ver­bind­lich­kei­ten an uns ab. Bei Ver­äu­ße­rung un­se­rer Wa­ren zu­sam­men mit Wa­ren frem­der Her­kunft oder in Ver­bin­dung mit an­de­ren Wa­ren steht uns ein An­spruch min­des­tens in Hö­he des Wer­tes un­se­rer Lie­fe­rung, even­tu­ell aber ein An­teil in ent­spre­chen­der Hö­he un­se­rer For­de­rung zu.

3. So­lan­ge der Käu­fer sei­ne Zah­lungs­ver­pflich­tun­gen uns und Drit­ten ge­gen­über ord­nungs­ge­mäß nach­kommt, ist er zur Ein­zie­hung der For­de­run­gen für uns im ei­ge­nen Na­men er­mäch­tigt. Die aus die­ser Ver­ein­ba­rung ein­ge­zo­ge­nen Be­trä­ge sind un­ver­züg­lich an uns ab­zu­füh­ren. Er ist ver­pflich­tet, im Fal­le des Ver­zu­ges, uns al­le zur Gel­tend­ma­chung der ihm zu­ste­hen­den Rech­te not­wen­di­gen Aus­künf­te und Un­ter­la­gen zu ge­ben und auf un­ser Ver­lan­gen die Ab­tre­tung sei­nen Ab­neh­mern oder Drit­ten an­zu­zei­gen. Wir sind zu sol­chen An­zei­gen je­der­zeit oh­ne vor­he­ri­ge Be­nach­rich­ti­gung des Käu­fers be­rech­tigt. Über­eig­nung oder Ver­pfän­dung der von uns ge­lie­fer­ten Warn in un­ver­ar­bei­te­tem oder ver­ar­bei­te­tem Zu­stand sind vor völ­li­gem Kon­to­aus­gleich un­zu­läs­sig, Pfän­dun­gen der Vor­be­halts­wa­re sind uns un­ver­züg­lich mit­zu­tei­len. Das glei­che gilt für Ab­tre­tung der aus Wei­ter­lie­fe­rung un­se­rer Wa­ren ent­stan­de­nen For­de­run­gen. Ab­re­den des Käu­fers mit Drit­ten, die die­sen Ver­ein­ba­run­gen wi­der­spre­chen, sind un­wirk­sam. Über­steigt der Wert der ab­ge­tre­te­nen For­de­run­gen un­se­re Lie­fe­rungs­for­de­run­gen ge­gen den Käu­fer um mehr als 20%, so sind wir auf Ver­lan­gen des Käu­fers in­so­weit zur Rück­über­tra­gung nach un­se­rer Wahl verpflichtet.

4. Wir sind be­rech­tigt, im Fal­le ei­nes Zah­lungs­ver­zu­ges des Käu­fers die ge­lie­fer­ten Ge­gen­stän­de so­fort wie­der in Be­sitz zu neh­men, oh­ne vom Ver­trag zu­rück­zu­tre­ten. Die uns durch die­se Zu­rück­nah­me ent­ste­hen­den Trans­port- und sons­ti­gen Kos­ten ge­hen zu Las­ten des Käu­fers. 

VIII. Män­gel und Gewährleistung

Für et­wai­ge Män­gel der Lie­fe­rung, auch bei Feh­len zu­ge­si­cher­ter Ei­gen­schaf­ten, haf­ten wir un­ter Aus­schluss wei­te­rer An­sprü­che wie folgt:

1. Ent­schei­dend für den ver­trags­mä­ßi­gen Zu­stand der Wa­re ist der Zeit­punkt des Gefahrenüberganges.

2. Nach Durch­füh­rung ei­ner ver­ein­bar­ten Ab­nah­me der Wa­re durch den Käu­fer, ist die Rü­ge von Män­geln, die bei der ver­ein­bar­ten Art der Ab­nah­me fest­stell­bar sind, ausgeschlossen.

3. Der Käu­fer hat den Lie­fer­ge­gen­stand nach Ein­gang un­ver­züg­lich zu prü­fen; die hier­bei fest­stell­ba­ren Män­gel sind in­ner­halb ei­ner Aus­schluss­frist von zwei Wo­chen schrift­lich zu rü­gen. Der Käu­fer ist ver­pflich­tet, uns auf Ver­lan­gen Pro­ben des be­an­stan­de­ten Ma­te­ri­als un­ver­züg­lich zur Ver­fü­gung zu stellen.

4. Wir sind ver­pflich­tet, al­le die­je­ni­gen Tei­le un­ent­gelt­lich nach Wahl ge­gen Rück­nah­me der man­gel­haf­ten Tei­le neu zu lie­fern, die in­ner­halb der Ge­währ­leis­tungs­zeit nach­weis­lich, in­fol­ge ei­nes vor Ge­fah­ren­über­gang lie­gen­den Um­stan­des, un­brauch­bar oder in ih­rer Brauch­bar­keit er­heb­lich be­ein­träch­tigt wer­den oder den Min­der­wert zu erstatten.

5. Für das Er­satz­stück wird in glei­cher Wei­se ge­währ­leis­tet wie für den ur­sprüng­li­chen Lie­fer­ge­gen­stand, je­doch be­steht die Ge­währ­leis­tung nur bis zum En­de der Ge­währ­leis­tungs­zeit für den ur­sprüng­li­chen Lie­fer­ge­gen­stand, so­weit die ge­setz­li­che Re­ge­lung eingreift.

6. Gibt der Käu­fer uns kei­ne Ge­le­gen­heit, sich von dem Man­gel zu über­zeu­gen, ent­fal­len al­le Mängelansprüche.

7. Das Recht des Käu­fers, Ge­währ­leis­tungs­an­sprü­che gel­tend zu ma­chen, ver­jährt nach Ab­lauf ei­nes Mo­nats nach schrift­li­cher Zu­rück­wei­sung der Män­gel­rü­ge durch uns, bei Nicht­kauf­leu­ten nach Ab­lauf von 6 Mo­na­ten nach Auslieferung.

8. Durch Ver­hand­lun­gen über Be­an­stan­dun­gen ver­zich­ten wir nicht auf den Ein­wand, dass die Män­gel­rü­ge nicht recht­zei­tig oder nicht aus­rei­chend ge­we­sen sei. Zur Män­gel­prü­fung Be­auf­trag­te sind nur zur Fest­stel­lung, nicht aber zur An­er­ken­nung von Män­geln mit Wir­kung ge­gen uns berechtigt.

9. Für Frem­d­erzeug­nis­se be­schränkt sich un­se­re Haf­tung auf die Ab­tre­tung der Haf­tungs­an­sprü­che, die uns ge­gen den Lie­fe­rer des Frem­d­erzeug­nis­ses zustehen.

IX. Teil­un­wirk­sam­keit

Soll­ten ein­zel­ne Be­din­gun­gen ganz oder teil­wei­se un­wirk­sam sein, so blei­ben die üb­ri­gen Be­din­gun­gen wirk­sam. An die Stel­le un­wirk­sa­mer Be­din­gun­gen sol­len sol­che Re­ge­lun­gen tre­ten, die dem wirt­schaft­li­chen Zweck des Ver­tra­ges, un­ter an­ge­mes­se­ner Wah­rung der bei­der­sei­ti­gen In­ter­es­sen, am nächs­ten kommen.

X. Ge­richts­stand

1. Bei al­len sich aus dem Ver­trags­ver­hält­nis er­ge­ben­den Strei­tig­kei­ten ist, wenn der Käu­fer Voll­kauf­mann, ei­ne ju­ris­ti­sche Per­son des öf­fent­li­chen Rechts oder ein öf­fent­lich-recht­li­ches Son­der­ver­mö­gen ist, die Kla­ge vor dem Ge­richt zu er­he­ben, das für un­se­ren Sitz zu­stän­dig ist. Wir sind auch be­rech­tigt, am Sitz des Käu­fers zu klagen.

2. Die­se Re­ge­lung gilt auch für den Fall des Ein­spruchs ge­gen ei­nen Mahn­be­scheid, so­wie für Wech­sel- und Scheckklagen.

3. Es gilt das deut­sche Recht.